Ziele

Ziele der Qualifizierungsmaßnahmen für Auszubildende

Auszubildende mit und ohne Migrationshintergrund werden im Projektverlauf zu „Local Players“, d.h. zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Feld der interkulturellen Verständigung qualifiziert.

In verschiedenen Trainings- und Qualifizierungsmodulen lernen sie, ihre individuellen Voraussetzungen (z.B. Mehrsprachigkeit, Verwurzelung in mehr als nur einer „Kultur“, Kenntnisse des Herkunftslandes) als Ressource wahrzunehmen, sinnvoll einzusetzen und gleichzeitig bei anderen zu respektieren.

Mit den erworbenen Kompetenzen werden sie gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus in der Berufsschule sowie bei kleinen und mittelständischen Betrieben (KMU) aktiv. So entwickeln die Auszubildenden zugleich Potenziale, die sie beruflich nutzen können.

Die Ziele im Einzelnen

  • Die Fähigkeiten der Jugendlichen mit Migrationshintergrund werden bewusst gemacht und gezielt gefördert. Ihre (Aus-) Bildungs- und Berufschancen werden damit maßgeblich verbessert
  • Die Jugendlichen erleben sich im Rahmen des Projekts als Teil demokratischer Prozesse, initiieren und verstärken diese in ihrem Umfeld (Berufsschule, Ausbildungsstelle und zukünftiger Arbeitsplatz)
  • Die Zusammenarbeit mit Lehrern, Studenten, Unternehmen fördert Gemeinschaftsfähigkeit, Demokratieverständnis und Toleranz
  • Die Auszubildenden setzen sich selbst auch als Lehrende für Demokratieentwicklung ein
  • Die Auszubildenden gewinnen Kompetenzen, die ihre beruflichen Möglichkeiten verbessern
  • Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken die Auszubildenden auch nach Beendigung des Projekts in der (Berufs-)Schule, am Ausbildungsplatz und im Betrieb gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus sowie für interkulturelle Öffnung
  • Die bewusste Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus wird in kleinen und mittelständischen Betrieben verankert
  • Als interkulturell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen “Local Player” den Betrieben eine Vielzahl von (auch wirtschaftlichen) Vorteilen
  • Es werden während des Projektes allgemein zugängliche Lehr- und Trainingsmaterialien (z.B. Mulitmedia-DVD) erstellt
  • Das Thema „Für Demokratie, Vielfalt und Toleranz – gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ wird langfristig im Ausbildungsbereich (in den beruflichen Schulen und Betrieben) etabliert.