Qualifizierungsangebot

Was wir den Auszubildenden anbieten

Damit die Teilnehmenden sich zukünftig sicher als „Local Player“, d.h. als Multiplikator im Feld der interkulturellen Verständigung bewegen können, bietet das Projekt eine Qualifizierung in drei Phasen, die aufeinander aufbauen und in den Ausbildungsprozess integriert sind. Die Trainings- und Qualifizierungsmodule finden zum Teil an Wochenenden, am Abend aber auch während der Arbeitszeit statt. Zum Abschluss erhalten die Auszubildenden ein Zertifikat.

1. Phase – Phase des Trainierens

Das Thema an sich ranlassen. Die Auszubildenden erhalten Anleitung, sich ihrer eigenen Diskriminierungs- und Rassismus-Erfahrungen bewusst zu werden und sie zu bearbeiten.

Sie erkennen ihre Erfahrungen und Fähigkeiten als Potenzial, das sie in ihre berufliche Rolle integrieren können.

In verschiedenen Trainings mit Konzepten zur Demokratieentwicklung, zur Anti-Rassismus-Arbeit und zur interkulturellen Kompetenz werden die Reflexion der eigenen Erfahrungen und Haltungen sowie ihrer Potenziale vertieft.

2. Phase – Phase der Konzeptentwicklung

Wie transportiere ich das Thema? In Teams mit Studierenden der Georg-Simon-Ohm Hochschule (Fachbereich Sozialwesen) entwickeln und trainieren die Auszubildenden Konzepte für spätere pädagogische Praxiseinsätze in (Berufs-) Schulen, bei Jugendorganisationen und in Ausbildungsbetrieben.

3. Phase – Phase des eigenen Praxiseinsatzes

Erste Schritte als „Local Player“. Als Multiplikatoren sollen die Auszubildenden in ihren Betrieben und in Berufsschulen die erworbenen Handlungskompetenzen zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einsetzen.

Die Trainings- und Qualifizierungsmodule

In den Trainingsmodulen werden interkulturelle und soziale Kompetenz, Kommunikation und Gesprächsführung, Vorgehen gegen Rassismus und Antisemitismus, Präsentationstechniken sowie Techniken zur Konfliktvermeidung und – bewältigung vermittelt und eingeübt.

Mit theaterpädagogischen Angeboten (u.a. Entwicklung und Aufführung eigener Theatersequenzen) und mit medienpädagogischen Angeboten (z.B. Entwicklung und Produktion von Videospots gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus), die sich an den Lernbedürfnissen und Lebenswelten der Jugendlichen orientieren, werden diese Inhalte vertieft und zusätzliche Handlungsspielräume gewonnen.